
Kieferorthopädie (Zahnspangenbehandlung)
Ein korrektes Bissverhältnis zwischen den Zähnen ist entscheidend für die Aufrechterhaltung der funktionellen Integrität. Störungen dieses Verhältnisses können zu Fehlstellungen führen, die die Mundhygiene erschweren und das ästhetische Erscheinungsbild erheblich beeinträchtigen. Betroffene benötigen verschiedene Behandlungen, um sowohl funktionelle Defizite zu beheben als auch die Mund- und Zahngesundheit zu erhalten.
Für die Zahngesundheit ist es sinnvoll, Verfahren zu wählen, die das Zahngewebe optimal schützen. Kieferorthopädische Behandlungen spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Insbesondere klassische kieferorthopädische Behandlungen werden häufig bevorzugt, da sie die Behandlung unterschiedlicher Grade von Zahnfehlstellungen ermöglichen.


Können Zahnverhältnisse immer nur mit klassischen kieferorthopädischen Behandlungen korrigiert werden?
Die Wirksamkeit konventioneller kieferorthopädischer Behandlungen allein kann je nach Ursache der Fehlstellung variieren. Bei normalem Kieferverhältnis können Fehlstellungen, die ausschließlich auf eine Zahnfehlstellung zurückzuführen sind, mit konventionellen kieferorthopädischen Verfahren behandelt werden. Bei skelettalen Störungen des Kieferverhältnisses können zusätzliche Behandlungen erforderlich sein.
Wann sollten klassische kieferorthopädische Behandlungen durchgeführt werden?
Schief stehende Zähne können in jedem Alter mit konventioneller kieferorthopädischer Behandlung korrigiert werden. Bei skelettalen Problemen des Kieferknochens ist es jedoch sinnvoll, die kieferorthopädische Behandlung bereits während der Knochenentwicklungsphase zu planen, um eine Operation zu vermeiden. Angesichts der Entwicklungsphase des Kieferknochens liegt der ideale Zeitpunkt für den Behandlungsbeginn in der Regel vor dem 12. Lebensjahr. Nach Abschluss der Kieferentwicklung empfiehlt es sich, die Behandlung skelettaler Probleme in Verbindung mit einer kieferorthopädischen Operation zu planen.
Wie wird eine klassische kieferorthopädische Behandlung durchgeführt?
Die Behandlung beginnt mit der Befestigung der Brackets an der Vorderseite der Zähne mit speziellen Klebstoffen gemäß dem geplanten Verfahren. Sobald alle Brackets angebracht sind, wird ein spezieller Bogen eingesetzt, um die nötige Kraft auf die Brackets auszuüben. Die Krafteinwirkung kann in der Anfangsphase der Behandlung zu Schmerzen und Druck führen. Diese Symptome lassen mit der Bewegung der Zähne allmählich nach. Manchmal ist während der Behandlung zusätzlicher Kraftaufwand und eine Stabilisierung erforderlich. In diesen Fällen kann die Behandlung durch elastische Bänder unterstützt werden. In den Zwischenbehandlungssitzungen wird die gewünschte Bewegung korrigiert, um sicherzustellen, dass die Zähne mit der Zeit ihre geplante Position erreichen und der aktive Behandlungsprozess abgeschlossen ist.
Wie lange dauert eine klassische kieferorthopädische Behandlung?
Bei einer herkömmlichen kieferorthopädischen Behandlung dauert die erste Sitzung in der Regel etwa eine Stunde, wobei die Dauer von Patient zu Patient variieren kann. Anschließend werden die Behandlungssitzungen in vom Zahnarzt festgelegten Abständen angesetzt. Die Untersuchungen und Anpassungen während dieser Sitzungen dauern in der Regel etwa 15 bis 30 Minuten. Zwischensitzungen können etwas länger dauern, wenn unerwartete Probleme wie ein gebrochenes Bracket oder ein gebrochener Draht auftreten.
Eine vollständige kieferorthopädische Behandlung hängt von vielen verschiedenen Parametern ab. Daher kann die Dauer einer erfolgreichen Behandlung von Person zu Person erheblich variieren. Zu den Faktoren, die den Behandlungsverlauf maßgeblich beeinflussen, gehören der Grad der Zahnfehlstellung, das Vorhandensein von Skelettanomalien, die Compliance des Patienten mit der Behandlung, die Struktur des Mundgewebes und die Art der Brackets.

Wie lange dauert eine klassische kieferorthopädische Behandlung?
Bei einer herkömmlichen kieferorthopädischen Behandlung dauert die erste Sitzung in der Regel etwa eine Stunde, wobei die Dauer von Patient zu Patient variieren kann. Anschließend werden die Behandlungssitzungen in vom Zahnarzt festgelegten Abständen angesetzt. Die Untersuchungen und Anpassungen während dieser Sitzungen dauern in der Regel etwa 15 bis 30 Minuten. Zwischensitzungen können etwas länger dauern, wenn unerwartete Probleme wie ein gebrochenes Bracket oder ein gebrochener Draht auftreten.
Eine vollständige kieferorthopädische Behandlung hängt von vielen verschiedenen Parametern ab. Daher kann die Dauer einer erfolgreichen Behandlung von Person zu Person erheblich variieren. Zu den Faktoren, die den Behandlungsverlauf maßgeblich beeinflussen, gehören der Grad der Zahnfehlstellung, das Vorhandensein von Skelettanomalien, die Compliance des Patienten mit der Behandlung, die Struktur des Mundgewebes und die Art der Brackets.
Häufig gestellte Fragen zur kieferorthopädischen Behandlung (Zahnspangen).
F: Gibt es eine Altersgrenze für Zahnspangen? A: Nein. Es gibt keine Altersgrenze für die Begradigung von Zähnen. Eine kieferorthopädische Behandlung kann mit 15, 30 oder 50 Jahren begonnen werden. Sollten jedoch Probleme mit dem Kieferknochen (Skelett) vorliegen, erleichtert die frühzeitige Erkennung während des Wachstums (im Alter von 7 bis 12 Jahren) die Behandlung erheblich.
F: Wie lange dauert eine Zahnspangenbehandlung? A: Die Dauer hängt ganz vom Ausmaß der bestehenden Zahnfehlstellung und dem Behandlungsplan ab (ob eine Zahnextraktion notwendig ist). Im Durchschnitt dauert eine Behandlung 1,5 bis 2 Jahre.
F: Sind Zahnspangen sehr schmerzhaft? A: Es ist normal, in den ersten Tagen nach dem Einsetzen der Zahnspange und bei den monatlichen Kontrollterminen (wenn die Drähte nachgezogen werden) Druck und Empfindlichkeit in den Zähnen zu spüren. Das zeigt an, dass sich Ihre Zähne bewegen. Es handelt sich dabei nicht um unerträgliche Schmerzen, sondern eher um ein leichtes Ziehen, das sich mit einfachen Schmerzmitteln lindern lässt. Sie werden sich schnell daran gewöhnen.
